Mein Mann und ich haben bis zu dieser Radtour nur Bergtouren gemacht und waren gespannt darauf, was uns erwartet. Besonders skeptisch waren wir in Sachen Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft. Würden wir irgendwann ohne unsere Utensilien dastehen? Aber es war alles perfekt. So wie wir das Gepäck morgens an der Rezeption abgestellt haben, stand es im nächsten Gasthof wieder da. Es waren gute und suabere Unterkünfte, kein Grund zum Klagen.
Nur einmal, in Spitz, gab es etwas zum Schmunzeln: Unsere Unterkunft hieß "Hotel an der Ruine". Es wurden dumme Sprüpche gemacht wie "Na ja, mal sehen, ob die Ruine noch steht, wenn wir da ankommen" usw. Aber welche Überraschung: Es war zwar tatsächlich ein altes Gemäuer (mind. 60 cm dicke Mauern), eine Art Kellergewölbe war der Frühstücksraum und zu den Zimmern ging es über eine nicht enden wolende Wendeltreppe, aber ansonsten super romantisch!
Unsere Verlängerungstage in Wien haben wir u.a. zum Besuch der Volksoper, des Naschmarktes, Schloss Schönbrunn u.ä. genutzt. Dieser Kurz-Städtetrip rundete somit unsere Donauradtour optimal ab.
Die tägliche Streckenlänge war in Ordnung, es blieb reichlich zeit auch abseits der Donau interessante Dinge/Orte zu entdecken.
Alles in allem eine erlebnisreiche Radtour und wir waren sicher: Das machen wir noch einmal! Und so haben wir es auch im Anschluss an die Salzkammergut-Radtour 1995 wahrgemacht, und sind noch einmal die Donau entlang gefahren. Mit anderen Eindrücken und Besichtigungen, aber wieder so schön wie bei der ersten Fahrt.
Passau/Altstadt: Auf dem Weg zum Schiff, das uns von Passau bis Engelhartszell bringen soll.
Übersetzen mit den kleinen Radfähren bei Engelhartszell
Kaffeepause, irgendwo zwischen Aschach und Ottensheim
Frühmorgens werden wir per Radfähre von unserem Gastwirt in St. Nikola auf die andere Donauseite gebracht.
Blick von Maria Taferl auf die Donau.
Jausenstation, irgendwo zwischen Melk und Spitz. Ein Insidertipp, super!!!
30.03.2010
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